Das Angebot von Dialogos erlebe ich wie massgeschneidert für mich. Es ist immer jemand da. Ich vergesse vieles und bin darauf angewiesen, dass jemand nachfragt. Wenn ich Stimmen höre nehme ich selbst keinen Kontakt auf mit anderen. Die Stimmen fressen meine Zeit und mein Tag ist verkürzt. Sie hindern mich an fast allem – nur beim Essen setze ich mich gegen die Stimmen durch. Ich verliere oft das Zeitgefühl. Wenn ich es schaffe, die Stimmen zu ignorieren, dann habe ich etwas Zeit für mich. Ohne Stimmen habe ich Ideen und Lust, etwas zu tun. Ich war ein Jahr in der Klinik und konnte gar nichts mehr tun. Die Stimmen waren anfangs verwirrend, weil immer jemand da ist und ich mich nicht mehr konzentrieren konnte – ich verlor meine Aufmerksamkeit. Einige Tage sind darum sehr streng für mich. Im Dialogos werde ich betreut, medizinisch versorgt und behandelt. Wenn Leute hier ein schädliches Verhalten zeigen und ihnen etwas nicht gut tut, dann gibt es immer wieder Rückmeldungen vom Team. So kann ich lernen. Im Vergleich zu anderen Orten erlebe ich hier, dass das Team sehr viel Geduld hat. Ich habe hier ruhige Gesellschaft und kann mit Einigen über vieles reden.“